Camping Rosenberg: Jetzt ist es Zeit für einen Kurswechsel im Stadtrat

Die Alternative Linke Winterthur (AL) ist erfreut über die Annahme der Referendumsvorlage zum Camping Rosenberg. Das Resultat ist ein klares Signal: Die Bevölkerung stellt sich mit diesem Entscheid auf die Seite der Bewohner:innen des Campings Rosenberg, die dort seit Jahren leben, und ist zufrieden mit dem Camping in der aktuellen Form sind – es braucht…

Die Alternative Linke Winterthur (AL) ist erfreut über die Annahme der Referendumsvorlage zum Camping Rosenberg. Das Resultat ist ein klares Signal: Die Bevölkerung stellt sich mit diesem Entscheid auf die Seite der Bewohner:innen des Campings Rosenberg, die dort seit Jahren leben, und ist zufrieden mit dem Camping in der aktuellen Form sind – es braucht kein Luxuscamping auf dem Rosenberg. Ein Wermutstropfen hingegen ist die gleichzeitige Annahme der Strassenverlegung, leider war es aus der Vorlage nicht so einfach ersichtlich, dass durch diese Vorlage Bewohner:innen des Wagenplatzes Frostschutz ihre Heimat verlieren könnten. Als einzige Partei hat die AL beide Vorlagen von Beginn weg bekämpft und beim Referendum mitgeholfen.

Nach dem heutigen Entscheid fordert die AL, dass der Stadtrat in seiner neuen Zusammensetzung seinen konfrontativen Kurs gegen die Bewohner:innen des Campings Rosenberg und des Wagenplatzes Frostschutz aufgibt. Es braucht nun konstruktive Lösungen, die den Fortbestand des Campingplatzes und das Bleiben der Bewohner:innen sichert. So ist eine pragmatische Lösung seitens der Stadt mittels einer Sondernutzung Wohnen aus Sicht der AL eine praktikable Lösung. Insbesondere ist auch auf ein Ausspielen der verschiedenen Bewohner:innen des Areals gegeneinander zu verzichten. Auch kann der Stadtrat seine Energie besser investieren, als unnötige Prozesse gegen Bewohner:innen von Wagenplätzen anzustrengen, die an ihren Standplätzen niemanden stören.

Um diesem Anliegen Nachdruck zu verleihen, hat die AL Winterthur zusammen mit der IG Camping Rosenberg auch bereits ein Initiativprojekt lanciert. Mit dieser Initiative soll sichergestellt werden, dass ein neues Campingprojekt beim Areal auf dem Schützenweiher ausgearbeitet wird, bei dem mindestens ein Drittel der Fläche für alternative Wohnformen vorgesehen ist. Die AL Winterthur steht auch weiterhin dafür ein, dass in Winterthur alle Menschen in unterschiedlichen Wohnformen unabhängig vom Geldbeutel Platz haben – ob diese nun in einer Wohngemeinschaft, in einer Wohnung, in einem Eigenheim oder in einem Wohnwagen wohnen.