Eine kritische Stimme für die Schulpflege

Die Alternative Liste hat sich schon immer dadurch ausgezeichnet, ein kritisches Auge auf die Vorgänge in der Stadtpolitik zu haben. Auch in der Schule zeichneten sich unsere Schulpfleger*innen damit aus, den Finger in die Wunden zu legen und blinde Flecken der Verwaltung aufzudecken.

Mit einer neuen, jungen Stimme möchte die AL diese kritische Haltung auch in die neue Schulpflege tragen. Deshalb nominierte die Alternative Liste an ihrer Vollversammlung vom 10.11.2021 Viviane Marchand, 1989, für die Schulpflege.

Eine Schule für alle

Besonders im Fokus steht für Viviane Marchand die Chancengleichheit. Winterthur soll ein Schulsystem entwickeln, welches auch Menschen aus weniger privilegierten Schichten abholt. Dabei ist sie für vielerlei Lösungsansätze offen, die einer schulischen Segregation entgegenwirken. Ein weiterer Schwerpunkt ist für sie die Gleichstellung der Geschlechter sowie die Inklusion und Förderung der individuellen Stärken der Kinder. Die moderne Schule muss ein Ort sein, der nicht nur auf die Bedürfnisse der Mehrheitsgesellschaft ausgerichtet ist.

Die alternative Schule von heute ist die Volksschule von Morgen

Viviane Marchand ist dipl. Pflegefachfrau Psychiatrie, Berufsbildnerin und Mutter eines Kindes. Ihre schulische Laufbahn führte sie durch die Rudolf-Steiner-Schulen von Winterthur, Schaffhausen und Zürich. Die alternative Schulpädagogik begleitet und interessiert sie somit schon lange. Eine kritische Auseinandersetzung mit verschiedenen pädagogischen Ansätzen ist ihr wichtig. Mit ihr sollen diese in die DNA der neuen Winterthurer Volksschule fliessen.

AL Medienmitteilung vom 12.11.2021