Kandidierende Stadtparlamentswahlen 2026

Für eine Stadt, die uns allen gehört

Winterthur steht an einem Scheideweg. Wird unsere Stadt ein Ort, wo alle gut leben können – oder wird sie zur Spielwiese für Immobilienspekulation und Profitinteressen? Während die da oben von „Marktmechanismen“ und „Sachzwängen“ reden, sehen wir die Realität: Menschen werden verdrängt, während Investoren Profite machen.

Das Parlament als Plattform

Ich kandidiere fürs Stadtparlament, weil die herrschende Politik in dieser Stadt für die Falschen gemacht wird. Für Immobilienfirmen, die mit unserer Wohnungsnot Geld verdienen. Für Investoren, die AirBnBs- und Business-Apartments hochziehen, während normale Menschen keine bezahlbare Wohnung finden. Für die, die uns erzählen, dass es „halt einfach so ist“.

Nein. Es ist nicht einfach so. Es ist politisch gemacht und kann politisch geändert werden.

Das Stadtparlament ist für mich keine Bühne für Kompromisse mit denen, die diese Stadt zur Ware machen. Es ist eine Plattform, um laut zu sagen: Winterthur gehört uns allen, nicht nur denen mit dem dicksten Portemonnaie.

Auf der Seite derer, die kämpfen

Die wirkliche Politik findet nicht im Stadtparlament statt. Sie findet dort statt, wo Menschen sich wehren. Die Dauer-Camper:innen, die sich gegen ihre Vertreibung organisieren. Die Mieter:innen, die gegen Mieterhöhungen kämpfen. Die Jugendlichen, die Freiräume verteidigen. Die Leute, die wollen, dass ihre Quartiere lebenswert bleiben.

Diese Menschen brauchen keine Politiker:innen, die ihnen erklären, warum etwas angeblich nicht geht. Sie brauchen Unterstützung. Sie brauchen eine Stimme im Parlament, die auf ihrer Seite steht. Ohne Wenn und Aber.

Genau das will ich sein. Kein Verwalter von Sachzwängen, sondern einer, der gemeinsam mit euch kämpft. Der die Fragen stellt, die andere nicht stellen wollen:

  • Warum gehört der Boden in Winterthur privaten Spekulanten statt uns allen?
  • Warum verfehlt die Stadt die Klimaziele, die das Volk beschlossen hat – und warum redet niemand darüber?
  • Warum sollen wir akzeptieren, dass mit unseren Grundbedürfnissen Profit gemacht wird?

Gemeinsam sind wir stark

Vereinzelt können sie uns kleinhalten. Aber wenn wir uns zusammenschließen, in den Quartieren, am Arbeitsplatz, in den Häusern, dann können wir etwas bewegen.

Diese Stadt braucht Orte, wo wir uns organisieren können. Wo wir nicht nur über Probleme reden, sondern gemeinsam Lösungen erarbeiten. Wo aus Nachbar:innen solidarische Gemeinschaften werden. Wo wir nicht nur gegen die Zumutungen kämpfen, sondern zeigen: Es geht auch anders.

Selbstverwaltete Räume, Wohngenossenschaften, Quartierversammlungen, solidarische Netzwerke – das sind keine Träumereien. Das ist konkrete Politik von unten. Und eine starke AL im Parlament kann dabei helfen, solchen Initiativen den Rücken zu stärken.

Das Undenkbare denkbar machen

Sie sagen uns: „Seid realistisch. Das geht nicht. Das ist zu radikal.“

Wir sagen: Was heute radikal klingt, ist morgen schon selbstverständlich. Das Frauenstimmrecht war radikal. Die 40-Stunden-Woche war radikal. Und heute?

Deshalb kämpfe ich im Stadtparlament dafür, dass Positionen, die sie „utopisch“ nennen, zum Common Sense werden:

  • Wohnen ist ein Grundrecht und kein Spekulationsobjekt
  • Das Land gehört den Menschen und nicht den Investoren
  • Tempo 30 in der ganzen Stad, ohne dass das die Mieten hochtreibt
  • Netto Null CO2 bis 2040
  • Öffentlicher Raum für alle, nicht nur für Autos und Konsum

Die anderen Parteien werden diese Forderungen bekämpfen. Gut. Je mehr sie sich dagegen wehren müssen, desto mehr müssen sie sich positionieren. Und der Diskurs verschiebt sich.

Es liegt an uns

Niemand wird uns diese Stadt schenken. Die, die jetzt profitieren, werden nicht freiwillig aufhören. Die Machtverhältnisse sind nicht auf unserer Seite.

Aber sie sind veränderbar. Wenn wir gemeinsam dafür kämpfen.

Ich trete nicht an, um im Stadtparlament nett zu verwalten. Ich trete an, um für eine Stadt zu kämpfen, die uns allen gehört. Eine Stadt, in der nicht das Kapital regiert, sondern in der alle gut leben können.

Das wird nicht einfach werden. Aber jede Veränderung beginnt damit, dass genug Menschen sagen: So nicht. Nicht mit uns.

Wenn du findest, dass Winterthur allen gehören soll, nicht nur den Reichen. Wenn du findest, dass wir gemeinsam für bezahlbaren Wohnraum, echten Klimaschutz und solidarische Quartiere kämpfen sollten. Wenn du genug hast von einer Politik, die immer nur die Interessen der Wenigen verteidigt:

Dann gib mir deine Stimme. Nicht, weil ich alle Antworten habe. Sondern weil wir sie gemeinsam finden können.

Top Talk „Biometrische Gesichtserkennung verbieten?“


Machen wir Recht gerechter

Anfang zwanzig begann ich mein Studium der Rechtswissenschaften. Getragen von einer gewissen Naivität, glaubte ich damals, Recht sei neutral und fair. Schon bald wurde mir klar, dass formale Gleichheit nicht automatisch zu Gleichberechtigung führt. Recht ist konstruiert. Es ist das Ergebnis politischer Entscheidungen und spiegelt bestehende Machtverhältnisse wider.

Diese Erkenntnis hat mich entzaubert, aber nicht entmutigt: Was von Menschen gemacht wurde, kann von Menschen verändert werden. Genau deshalb kandidiere ich fürs Stadtparlament: um Ungerechtigkeit zu bekämpfen, statt mich mit dem bestehenden System abzufinden.

In Winterthur werden politische Kundgebungen wie Demonstrationen und Mahnwachen zunehmend überreguliert. Dadurch laufen Rechte wie die Versammlungs- und Meinungsfreiheit Gefahr ausgehöhlt zu werden.

Für mich heisst das, einzugreifen, wo Grund- und Menschenrechte durch Bürokratie, finanzielle Hürden oder polizeilich erzeugte Abschreckung faktisch zu Privilegien werden. Dort, wo administrative Verfahren darüber entscheiden, wessen Anliegen gehört werden, und wer ausgeschlossen bleibt. Aus geschützten Rechten darf kein kostenpflichtiges Privileg werden. Politik darf Gleichheit nicht nur versprechen, sondern muss sie ermöglichen.

Kolumne Coucou „Better Call Rona“

Frühkindliche Betreuung als öffentliche Verantwortung – jetzt auch in Winterthur

Frühkindliche Betreuung ist keine private Zusatzleistung für Familien, sondern eine zentrale gesellschaftliche Infrastruktur. Wer ernsthaft über Bildung, Chancengerechtigkeit, Gleichstellung und den Wirtschaftsstandort Winterthur spricht, darf die Kitas nicht länger ausklammern.

Ich habe im politischen Austausch gelernt, wie entscheidend der kommunale Normsatz für die Finanzierung und Zugänglichkeit von Kinderbetreuung ist. Kantone und Städte wie Zug oder Zürich haben ihn jüngst erhöht. Das Ziel diesbezüglich ist klar finde ich: Familien werden entlastet, Erwerbsarbeit wird möglich, insbesondere für Frauen. Die Frage ist nicht, ob wir uns bessere Betreuung leisten können, sondern ob wir es politisch wollen.

Heute zahlen Familien in Winterthur teils bis zu 2’500 Franken pro Monat für externe Betreuung. Gleichzeitig erwirtschaften private Krippenbetreiber:innen, auch in der Schweiz, Gewinne mit einem Bereich, der eigentlich zum Bildungssystem gehören müsste. Dass frühkindliche Betreuung noch immer nicht als integraler Bestandteil von Bildung anerkannt ist, ist kein Zufall, sondern das Resultat politischer Entscheidungen. Diese Entscheidungen treffen vor allem die Mittelschicht und das Betreuungspersonal.

Dabei zeigen internationale Beispiele, dass es anders geht. Die Arte-Dokumentation Kleine Kinder, grosses Geld macht deutlich: In Reggio Emilia (Italien) investiert die Stadt rund 13 % ihres Jahresbudgets in frühkindliche Bildung. Eltern zahlen einkommensabhängig moderate Beiträge, das Personal ist öffentlich angestellt, Qualität und Stabilität sind gesichert. Auch in Wallonien (Belgien) wurde entschieden, private Gewinnmodelle in der Kinderbetreuung zurückzudrängen und Betreuung wieder als gemeinnützige Aufgabe zu organisieren. Das ist keine Ideologie, sondern eine bewusste Prioritätensetzung.

Winterthur beweist mit der Immobilienstrategie Schule 2025, dass langfristige Investitionen in Bildung möglich sind. Umso unverständlicher ist es, dass Kitas und Kinderbetreuung dabei nicht konsequent mitgedacht werden. Bildung ist ganzheitlich. Das bedeutet sie beginnt nicht erst mit dem Schuleintritt.

Ich fordere deshalb:

  • ein eigenständiges, städtisches Modell für Kinderbetreuung, das Betreuung als Teil des Bildungssystems anerkennt
  • bezahlbare, einkommensabhängige Tarife, die Familien real entlasten
  • faire Arbeitsbedingungen und stabile Anstellungen für Fachpersonen Betreuung
  • klare öffentliche Verantwortung statt politischem Ping-Pong zwischen Stadt und Kanton

Kinderbetreuung muss freiwillig bleiben, aber sie darf kein Luxus und kein Geschäftsmodell auf dem Rücken von Familien und Fachkräften sein. Gute Kitas stärken nicht nur Kinder, sondern entlasten Schulen, fördern soziale und sprachliche Kompetenzen, tragen zur psychischen Gesundheit bei und wirken langfristig präventiv gegen gesellschaftliche Spaltung.

Ich spreche hier nicht abstrakt. Ich bin ausgebildete Fachperson Betreuung (FaBe EFZ) und habe erlebt, wie diese Branche in den letzten Jahren ausgehöhlt wurde. Wer über Handykonsum, Sprachdefizite oder soziale Kälte in der Gesellschaft klagt, sollte sich fragen, warum wir ausgerechnet dort sparen, wo Beziehungen entstehen.

Kindheit ist keine Kostenstelle.
Sie ist ein Versprechen an die Zukunft.

Winterthur kann und muss den Mut haben, dieses Versprechen einzulösen.

Dafür stehe ich ein. Wenn Sie mich wählen, wählen Sie die AL. Wenn Sie die AL wählen, wählen Sie soziale Gerechtigkeit.

Kulturlobby „Powerpoint Karaoke“

Miguel Pedro Bachmann, AL

Im Stadtparlament will ich eine Stimme sein für Menschen, die von der Politik immer wieder überhört oder übersehen werden. Ich setze mich ein für bezahlbaren Wohnraum, Chancengleichheit in der Bildung, Präventionsmassnahmen und eine konsequente Verfolgung von häuslicher Gewalt, für ausgebauten Umweltschutz und für ein vielfältiges, barrierefreies Kulturangebot.

Kein Profit mit Wohnraum

Eines der wohl drängendsten Probleme der Stadt Winterthur ist der prekäre Wohnungsmarkt: Steigende Mieten, umfangreiche Sanierungen und die Räumung von besetzten Häusern. Langjährige Bewohner:innen werden verdrängt und finden plötzlich keine bezahlbare Wohnung mehr. Das müssen wir stoppen – denn Winterthur gehört uns allen. Ich setze mich ein für bezahlbaren, gemeinnützigen und genossenschaftlichen Wohnraum, für den Schutz von Mieter:innen und für die Ermöglichung alternativer Wohnformen.

Diverses Kulturangebot für alle

Winterthur nennt sich Kulturstadt – meiner Meinung nach ist dies aber nur die halbe Wahrheit. Grosse Kulturveranstaltungen wie die Musikfestwochen oder Kurzfilmtage sind wichtiger Bestandteil von Winterthur und ziehen auch stadtübergreifend Publikum an. Diese Veranstaltungen sind für die Stadt unverzichtbar und sollten auch weiterhin gefördert werden. Gleichzeitig kämpfen aber kleinere Kulturorte oft um finanzielle Unterstützung. Ich persönlich liebe kleine Konzerte im Gaswerk, unkonventionelle Filme im Cameo oder das vielfältige Programm im Kraftfeld. Solche Orte schaffen Räume für Austausch, Vielfalt, gesellschaftliche Debatten und machen eine Stadt lebendig. Deshalb setze ich mich für ein diverses, niederschwelliges Kulturangebot, faire Förderstrukturen und echte Freiräume für alternative Kultur in Winterthur ein.

Wenn auch du genug hast von einer Politik, die nur die Interessen weniger vertritt und die Mehrheit der Bevölkerung ignoriert, dann wähl mich am 8. März für die AL ins Stadtparlament. Wenn du die Werte von Chancengleichheit und Inklusion vertrittst und endlich für bezahlbaren Wohnraum, konsequenten Klimaschutz und für die Rechte von Finta Personen einstehen willst, dann gib mir deine Stimme. Winterthur gehört uns allen!

Kulturlobby „Powerpoint Karaoke“

Mia Speck, AL

Ich kandidiere für das Stadtparlament, um all jene zu vertreten, die sich nicht mit
dem Kapitalismus abfinden können.

Es ist wichtig, dass innerhalb der bürgerlichen Demokratie sichtbar ist, dass nicht alle die Funktionsweise dieses Systems für richtig erachten. Dabei ist das Parlament ein Mittel zum Zweck, um die Gemeinschaft und die Solidarität auszuweiten, sowie von einer breiteren Bevölkerung gehört zu werden. Letztlich müssen Veränderungen jedoch von der grossen Masse der Arbeiter*innen kommen. Nur gemeinsam können wir etwas bewegen.

Des Weiteren ist es mir ein Anliegen eine kritische Stimme im Parlament zu haben in Bezug auf die voranschreitende Neoliberalisierung unseres Sozialstaates.

Es kann nicht sein, dass immer mehr auf Eigenverantwortung gesetzt wird, in einem System, dass nur für wenige funktioniert und somit Menschen ohne Eigenverschuldung in die Krise stürzt. Selbst innerhalb eines kapitalistischen Systems kann dies anders organisiert werden. Natürlich darf dies nicht auf den Schultern der Arbeiter*innen passieren. Wenn schon mit Geld hantiert werden muss, dann sollen die zahlen, die am meisten von der Logik des Systems profitieren.

Dem Kapital sind wir scheiss egal.

Wer nicht einverstanden ist mit bestehenden Verhältnissen, muss aufstehen und sagen: „Ich bin nicht einverstanden!“

Winterthur in rund 15 Jahren (2040) stelle ich mir in etwa so vor, wie die Band Grossstadtgeflüster das im Lied „2080“ besingt: „Auf den Grenzen alter Welten laufen flächendeckend Rollschuhbahnen auf denen Eisverkäufer liederpfeifend rollschuhfahren“… Klingt naiv? Und wer soll das bezahlen?

Dazu fällt mir eigentlich nur ein Kalenderspruch ein: Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe.

Die Corona-Jahre haben mir überdeutlich gezeigt, dass unmöglich Geglaubtes innert kürzester Zeit machbar wird, wenn ein Problem nur als genügend gross und real wahrgenommen wird. In diesem Zusammenhang leuchtet mir absolut nicht ein, wieso z.B. hinsichtlich Klimawandel alle recht entspannt wirken und er offenbar als Problem zukünftiger Generationen wahrgenommen wird.

Die Zeiten von „das haben wir schon immer so gemacht“ sind vorbei!

Daher stehe ich für eine radikale Politik, die an den Wurzeln der heutigen Probleme ansetzt und sich für eine offene, ökologische und gerechte Welt einsetzt. Ganz nach der Prämisse „think global, act local„, die abgelutscht wie sie ist, nichts an Aktualität verloren hat.

Damit das realistisch ist, braucht es Leute im Stadtparlament, die aufstehen und sagen, dass sie nicht einverstanden sind. Und die in der Lage sind, kreative und nicht einseitig an der Wirtschaft orientierte Vorstösse zu machen.

Ich bin nicht an einer politischen Karriere interessiert und das ermöglicht mir ironischerweise, mich politisch für eine Sache stark machen zu können. Weil es mir um was anderes ja gar nicht geht.

Ich bin an einer Stadt interessiert, die sich an den Bedürfnissen ihrer Bewohner*innen orientiert statt an wirtschaftlichen Interessen. Ich setze mich ein für Netto-Null bis 2040, bezahlbaren Wohnraum, Räume für Subkultur, alternative Wohnprojekte und Wagenplätze und Schulen in die alle gerne gehen. Und ich scheue mich nicht davor, dafür im Stadtparlament hartnäckig zu kämpfen.

Sind das auch deine Anliegen? Dann gib mir deine Stimme! Wie Roman Hugentobler schön formuliert hat: „Gib mir deine Stimme. Nicht, weil ich alle Antworten habe. Sondern weil wir sie gemeinsam finden können.“

Als Mensch stehe ich für ein respektvolles Miteinander auf Augenhöhe. Gleichberechtigung darf keine Parole sein, sie muss im Alltag spürbar werden.
Politik hat mich mein Leben lang fasziniert, weil sie vom Austausch lebt: Menschen diskutieren, streiten und suchen gemeinsam nach Lösungen.

Das sollte selbstverständlich sein.

Doch gerade in den letzten Jahren ist dieser Anspruch zu oft verloren gegangen. Menschen werden als Kostenfaktor betrachtet, Wohnraum wird zum Renditeobjekt und wenn Familien unter wirtschaftlichen Zwängen zerrieben werden, dann fehlt die Balance.

Politik darf nicht verwalten, was schiefläuft – sie muss gestalten, was gerecht ist.

Dafür trete ich an: klar, unbequem und solidarisch.  

Mit Vision und Mut für unsere Stadt.

Soziale Gerechtigkeit, Chancengleichheit und bezahlbarer Wohnraum sowie Inklusion, Teilhabe und der Zugang zu Unterstützung für alle sind mir wichtig. Eine Stadt trägt die Verantwortung, verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen und soziale Angebote für alle zugänglich zu halten.

In meiner beruflichen Tätigkeit begleite ich Menschen in herausfordernden Lebenssituationen. Diese Erfahrung zeigt mir täglich, wie entscheidend es ist, dass Unterstützung erreichbar bleibt, Wohnen bezahlbar ist und Teilhabe nicht vom Einkommen oder von Lebensumständen abhängt.

Die AL steht für eine Politik, die soziale Verantwortung ernst nimmt, den Menschen in den Mittelpunkt stellt und sich für eine solidarische, lebenswerte Stadt einsetzt. Deshalb ist sie für mich die richtige Wahl für Winti.

Ich setze mich für ein soziales und ökologisch nachhaltiges Winterthur ein. Als angehender Experte für gesundes und nachhaltiges Bauen sowie gelernter Zimmermann und Hochbauzeichner engagiere ich mich für bezahlbaren Wohnraum, sinnvolle Verdichtung nach innen und eine Stadtplanung im Interesse aller. Klimaschutz heisst für mich, unsere gemeinsamen Lebensgrundlagen zu schützen und soziale Ungleichheit abzubauen. Ich arbeite zuhörend, pragmatisch und solidarisch.

Für eine vielfältige, solidarische und sozial gerechte Zukunft.

Ich kandidiere für den Gemeinderat, um Winterthur von unten zu verändern. Für eine radikal soziale Stadt, für Gleichberechtigung und Inklusion. Gegen Rassismus, Sexismus und Queerfeindlichkeit. Für bezahlbaren Wohnraum statt Profite, für Freiräume statt Kontrolle. Gegen Polizeigewalt und Sparpolitik bei Schulen und sozialen Einrichtungen. Gegen Millionäre und ein kapitalistisches System, das Menschen ausbeutet. Für Solidarität und ein echtes Miteinander.